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Die Traditionen der Insel sind noch heute sehr lebendig.
Auf La Gomera existieren geheimnisumwitterte Orte, wie z. Bsp. La Laguna grande, und Legenden und populäre Traditionen, die einzigartig sind für die Gegend wie el silbo, el astia, oder die Legende von Gara und Jonay, die dem Gipfel der Insel den Namen gab.
Zahlreich sind die religiösen Feiern, mit Pozessionen bei fast jeder der auf dem Berg verstreuten Kapellen, denen gut besuchte Feste folgen. Diese finden zum Teil mitten im Dorf statt wie im Fall von Agulo die Feuer von San Marco, oder in der Hauptkirche eines Tals, wie bei San Isidro in La Palmita, oder inmitten der Natur, wie im Wald des Cedro, die Prozession von Nuestra Senora de Lurdes.
Bei jeder Prozession kann man die traditionelle Musik der Insel hören, mit Gesang, Trommeln und Chákaras, während Alt und Jung den Heiligen mit dem Tanz der Trommel begleiten.
Diesen Traditionen, die langsam in Vergessenheit gerieten, wurde in letzter Zeit zu mehr Leben verholfen durch regulären Unterricht in Silbo, sowie der traditionellen Musik und dem Tanz.
Das Handwerk, das seine Wurzeln bei den Guanchen hat, benutzt wo möglich Naturprodukte der Insel, sei es bei der Gastronomie den Palmhonig (aus dem Saft der Palme erzeugt), den Almogrote (Paste aus Ziegenkäse mit Knoblauch und roter Pfefferschote), die Torta de cuajada (Ziegenfrischkäse, Eier und Anis), den Wein weiss und rot, ..
Oder auch Kunstgegenstände des Gebrauchs und zur Dekoration, wie z. B. die traditionelle Keramik (El Cercado und Chipude), hergestellt mit der gleichen Technik, die schon die Guanchen benutzten, ohne Drehscheibe.
Pflanzen werden zur Herstellung von Nutzobjekten wie Körben, Taschen und Sonnenhüten eingesetzt, während das Holz für Mörser und traditionelle Musikinstrumente wie den Chákaras benutzt wird.